Bisswunden von Katzen sind gar nicht so ohne: 10-20 Prozent aller Hundebisse, aber bis zu 45 Prozent aller Katzenbisse führen zu ernsten Infektionen. Die feinen und extrem spitzen Zähne der Katze dringen mühelos in Gelenke, Sehnen und Knochen ein, und ihr Speichel ist dort in hohem Maße infektiös.
Gefahr besteht vor allem bei Bisswunden an der Hand, die oberflächlich unauffällig sind. Manchmal sind nur kleine Einstiche zu sehen, doch in der Tiefe von Knochen oder Sehnen breiten sich exotische Erreger aus. Bei der Katze ist dies häufig Pasteurella multocida, der zunächst zur Knochenentzündung und dann zur Sepsis führt.
Gefährlich sind alle Bisswunden, die nach 24 Stunden noch entzündet sind. So weit sollte es aber nicht kommen. Als Erstmaßnahme wird die Oberfläche der Bisswunden mit einer Jodlösung gereinigt. Tiefe Wunden muss der Arzt mit einer Kochsalzlösung ausspülen und abgestorbenes Gewebe chirurgisch entfernen. Der Arzt entscheidet dann, ob die Wunde genäht oder “offen” versorgt wird.

Quelle: Artikel auf gesundheit.de

Meinem Finger geht es inzwischen schon deutlich besser. Auch wenn er noch sehr schlimm aussieht. Nachdem er die ersten Tage wild gepocht hat und bis zur Hand geschmerzt hat, ist er jetzt nur noch unbeweglich. Ein gutes hat’s: meine Impfungen sind jetzt alle wieder aufgefrischt.

Bisswunde