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Sep 07
Manche von euch erinnern sich vielleicht daran, dass ich im Februar ein Buch zum Thema Katzenerziehung mit dem Clicker gelesen hab. Ich hab’s jetzt noch mal zur Hand genommen und abgestaubt … ![]()
Das Buch ist sehr gut. Die praktische Umsetzung ist leider an meiner Inkonsequenz gescheitert. Jetzt starte ich einen zweiten Versuch und lade euch recht herzlich dazu ein, die beschriebenen Übungen selbst mit eurer Katze nachzumachen und eure Erfahrungsberichte und Bilder mit mir teilen. Wer an diesem Versuch nicht teilnimmt, ist dazu aufgerufen, motivierende Kommentare im Blog zu hinterlassen, um die teilnehmenden Menschen und Katzen anzuspornen!
Was ist Klickertraining?
Das Klickertraining ist eine Erziehungsmethode für Tiere. Jetzt hör ich schon wieder welche schreien “Katzen kann man nicht erziehen.” Stimmt aber nicht ganz. Mit dem Klicker geht’s.
Dazu behilft sich das Klickertraining der “Klassischen Konditionierung”. Zunächst erhält die Katze bei jedem Klick eine Belohnung. Damit bringt man der Katze bei, das Klickgeräusch mit etwas Positivem in Verbindung zu Bringen. Diese Erfahrung nutzt man dann um der Katze nach und nach neue Verhaltensweisen anzugewöhnen.
Was braucht man dafür? Die Klicker-Ausrüstung
Für’s Klickertraining braucht man nur zwei Dinge: eine Belohnung für die Katze und einen Klicker.
Als Belohnung nehme ich die Whiskas Knuspertaschen, auf die fährt Ginny total ab. Alles andere was eure Katze toll findet geht natürlich auch. Manche Katzen lassen sich mit Essen auch gar nicht überzeugen. Für solche Tiere kann auch Spielen oder Kuscheln die Belohnung sein. So einen Klicker erhaltet ihr für ein paar Euro im Tierhandel. Oft auch Clicker oder Knackfrosch genannt.

Wann geht’s los?
Nächsten Sonntag geht’s los. Macht euch bereit! Ich zähl auf euch!
6 Kommentare
Ich bin dabei
Habe das Buch auch schon ne Weile und war ziemlich inkonsequent. Aber seit gestern geht das Liegen schon mal
Hey Marijana! Cool, dass du mitmachst!
Juhu - die ersten Teilnehmer.
Ich hab klickern schon erfolgreich am Hund und den Katzen versucht. Wobei ich meine das die Katze zum konditionieren absolut verfressen sein muss. Ohne Futter gehts IMHO nicht.
Bei Katze #1 hats überhaupt nicht funktioniert, selbst nach einer halben Stunde war der “Klick” (im Kopf) nicht da, dass es für den Klick Futter gibt.
Ich hatte mir dazu Tunfisch auf die Hand geschmiert - Klick - hand geht auf, wieder zu, - Klick - Wieder auf.
Katze #2 ist total verfressen, bei ihr habe ich das Standard-Klicker-Utensil - den Targetstick - in weniger als 10min beigebracht. (10 Leckerlies zum Konditionieren und 20 Leckerlies zum Free-Shapen des Target-Sticks reichen dafür schon.)
Mittlerweile hab ichs sein gelassen, weil der Hund immer total verwirrt durch die Wohnung läuft, wenns klickert.
Die Thunfisch-auf-der-Hand Idee ist cool. Könnte bei Ginny auch funktionieren …
OK, wir machen auch mit. Und das obwohl uns der freundliche Herr im Zoofachhandel mit herablassendem und leicht spöttischem Blick (”Sie wollen also Ihre Katzen erziehen…”) den Clicker für HUNDE (”Nein, für Katzen gibt es sowas nicht”) verkauft hat.
Da bin ich also gespannt ob das mit dem HUNDE-Clicker auch funktioniert, und ob ein Clicker wohl für zwei Katzen ausreicht…
Ach ja, nebenbei erwähnt: Nicht nur der Zoofachhandel-Herr, sondern auch der/mein Haus-Herr, steht diesem Experiment skeptisch gegenüber.
Also wehe es funktioniert nicht
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