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Mrz 08
Schlafzimmer ist verboten.
Von Diana in Katzen-Mensch-Alltag, Katzen-Erziehung
22.08 Uhr
4 Kommentare
Aber manchmal schafft sie’s doch…
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Mrz 08
22.08 Uhr
4 Kommentare
Aber manchmal schafft sie’s doch…
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Okt 07
Laut Buch wär jetzt eigentlich eine Übung dran, mit der man der Katze “Sitz” bei bringt. Ich hab mir das wirklich lange überlegt, aber ich hab mich dann doch dagegen entschieden. Ich finde es einfach bescheuert einer Katze “Sitz” beizubringen. Deshalb hab ich mir mal darüber Gedanken gemacht, welche “Katzen-Kunststückchen” ich denn sinnvoll fände:
Was wollt ihr eurer Katze denn gerne beibringen?
Aber jetzt zur Übung:
Als nächstes soll Ginny lernen, auf einen Hocker zu springen. Dafür brauchen wir ein neues “Instrument”. Nämlich den Zeigestab. Ein Stift oder etwas Ähnliches geht auch. Ich benutze ein chinesisches Essstäbchen. Zunächst bringt man der Katze bei, den Zeigestab mit der Nase zu berühren und danach ihm zu folgen. Die Übung mit dem Zeigestab wird auch Targeting (Target=Ziel) genannt.
Das heißt wir gehen zunächst so vor:
Noch ein paar Tipps:
Nehmt den Stab nach jedem Klick aus dem Sichtfeld der Katze. Haltet den Stab mal links, mal rechts zur Katze, damit sie sich an beide Seiten gewöhnt. Haltet den Abstand zwischen Katze und Stab am Anfang wirklich gering. Später werden wir ihn dann vergrößern.
Was tun, wenn sich die Katze nicht die Bohne für den Stab interessiert?
In dem Fall kann man den Stab ein bißchen bewegen, um die Aufmerksamkeit auf ihn zu lenken. Traut sich die Katze dann immer noch nicht, bekommt sie schon dann einen Klick, wenn sie sich nur zum Stab hinwendet oder hinschaut. In dem Fall gilt auch: nach dem Klick, Stab erstmal weg.
Und hier ein kurzes Video von der Übung mit Ginny:
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Okt 07
Kurzer Zwischenbericht: Das Klickern klappt mit Ginny ganz gut. Während dem Klickern fängt sie jetzt an abwechselnd von der einen Hand mit dem Klicker zu der anderen Hand mit dem Leckerli zu schauen. Wenn die Katze sich mehr auf den Klicker als auf das Leckerli fokusiert, ist das ein gutes Zeichen dafür, dass sie so langsam auf das Klicken konditioniert ist (siehe auch Kommentar von Martin)
Außerdem habe ich Ginny anscheinend schon versehentlich konditioniert. Um sie zum Klickern anzulocken, hab ich nämlich immer vorher mit leiser Stimme “Hey - Ginny!” oder im gleichen Tonfall “Auf Ginny!” gesagt. Manchmal hab ich das auch während einer Konditionierungs-Session gesagt. Oder ich habe sie vorher mit Ginny hergerufen. Auf beides hört sie jetzt besser als sonst. Wobei ich davon ausgehe, dass das wahrscheinlich nur ein paar Tage anhalten würde, wenn wir jetzt mit dem Klickern aufhören würden.
Ich werd jetzt mal versuchen, zukünftig während dem Konditionieren nur ihren Namen zu sagen. Wenn sie auf den hört, kann’s ja schon mal nicht so schlecht sein.
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Okt 07
Ich find’s super, dass sich doch tatsächlich ein paar Mitstreiter gefunden haben. Ich bin sicher irgendwas wird schon dabei rauskommen….
Im ersten Schritt geht es darum, die Katze zu konditionieren. Die meisten Katzen sind das schon heute. Welche Katze rennt nicht durchs ganze Haus herbei, wenn sie hört wie ihr Mensch die Katzenfutterdose öffnet? In diesem Fall ist die Katze auf das Öffnungsgeräusch der Katzendose konditioniert. Wenn sie das Geräusch hört, denkt sie an Fressen. Etwas sehr ähnliches wollen wir mit dem Klicker erreichen. Sie soll das Geräusch des Klickers mit etwas Positivem verbinden.
Und so geht’s.
1) Man nehme Belohnung und Klicker zur Hand und rufe die Katze herbei. Im Idealfall sieht die Katze das Leckerli nicht schon vorher oder erschnuppert es wie Ginny und läuft wild geworden um einen rum.
2) Ihr klickt und gebt der Katze UNMITTELBAR danach das Leckerli. Es ist sehr wichtig, dass zwischen dem Klick und dem Leckerli weniger als 1 Sekunde vergeht.
Das wird ein paarmal wiederholt. Die Übung soll etwa 3 Minuten lang sein und etwa 3 mal pro Tag durchgeführt werden, gerne öfter. Ich weiß, das ist jetzt noch nicht so spannend. Aber es ist die Voraussetzung für die spannenderen Übungen nächste Woche.
Wichtiger Hinweis:
Auf keinen Fall willenlos mit dem Klicker in der Gegend rumklicken. Dabei könnte die Katze das Geräusch mit etwas Falschem verbinden. Setzt den Klicker unbedingt nur für das Training ein!

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Sep 07
Manche von euch erinnern sich vielleicht daran, dass ich im Februar ein Buch zum Thema Katzenerziehung mit dem Clicker gelesen hab. Ich hab’s jetzt noch mal zur Hand genommen und abgestaubt … ![]()
Das Buch ist sehr gut. Die praktische Umsetzung ist leider an meiner Inkonsequenz gescheitert. Jetzt starte ich einen zweiten Versuch und lade euch recht herzlich dazu ein, die beschriebenen Übungen selbst mit eurer Katze nachzumachen und eure Erfahrungsberichte und Bilder mit mir teilen. Wer an diesem Versuch nicht teilnimmt, ist dazu aufgerufen, motivierende Kommentare im Blog zu hinterlassen, um die teilnehmenden Menschen und Katzen anzuspornen!
Was ist Klickertraining?
Das Klickertraining ist eine Erziehungsmethode für Tiere. Jetzt hör ich schon wieder welche schreien “Katzen kann man nicht erziehen.” Stimmt aber nicht ganz. Mit dem Klicker geht’s.
Dazu behilft sich das Klickertraining der “Klassischen Konditionierung”. Zunächst erhält die Katze bei jedem Klick eine Belohnung. Damit bringt man der Katze bei, das Klickgeräusch mit etwas Positivem in Verbindung zu Bringen. Diese Erfahrung nutzt man dann um der Katze nach und nach neue Verhaltensweisen anzugewöhnen.
Was braucht man dafür? Die Klicker-Ausrüstung
Für’s Klickertraining braucht man nur zwei Dinge: eine Belohnung für die Katze und einen Klicker.
Als Belohnung nehme ich die Whiskas Knuspertaschen, auf die fährt Ginny total ab. Alles andere was eure Katze toll findet geht natürlich auch. Manche Katzen lassen sich mit Essen auch gar nicht überzeugen. Für solche Tiere kann auch Spielen oder Kuscheln die Belohnung sein. So einen Klicker erhaltet ihr für ein paar Euro im Tierhandel. Oft auch Clicker oder Knackfrosch genannt.

Wann geht’s los?
Nächsten Sonntag geht’s los. Macht euch bereit! Ich zähl auf euch!