Montag nacht, 2.04 Uhr: Unermüdliches herzerweichendes Miauen - untermalt vom Plätschern des Regens - dringt durchs Schlafzimmerfenster. Seufzend stehe ich auf, schlappe im Halbschlaf in die Küche und lasse die tropfnasse Katze durchs Fenster rein. Natürlich kriegt sie auch noch was zu essen. Man ist ja kein Unmensch.
4.13 Uhr: Regelmäßiges Scharren an der Schlafzimmertür. Zwei hin- und herwälzende Menschen versuchen vergeblich die beharrlichen Katzenlaute zu ignorieren. 5 Minuten später: Chris steht genervt auf und wirft die Katze raus.
6.00 Uhr: Ein lautes Poldern weckt mich. Ginny ist draußen auf die Fensterbank gesprungen. Die Gewissheit sagt mir: in 30 Sekunden fängt sie an zu Miauen. Und? Ich behalte Recht. An Schlaf ist nicht mehr zu denken …
Unsere ganze gute Erziehung scheint dahin zugehn. Abends raus, morgens rein. Das hat doch jetzt monatelang gut geklappt. Was haben wir nur falsch gemacht? Ich glaub wir brauchen die Tiernanny.
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