Nahrung


Heute gab’s Obstgarten. Erst für Chris, dann für Totti. Nachdem Totti ausdauernd um Chris herumschlawenzelt ist und eindeutiges Interesse am Joghurt bekundet hat, durfte er die Reste ausschlecken. Erst ganz gesittet am Rand, und dann mit dem ganzen Kopf im Becher. Hihi …

Und hier noch mehr Bilder aus der letzten Woche.

Die Kitten sind schon richtig weit entwickelt. Gestern hab ich sie mal wieder auf die Waage gesetzt:

Ronalda 711g
Totti 842g
van Bommel 901g
Poldi 786g

Damit ist van Bommel immernoch unangefochtener Spitzenreiter. Dabei sieht man ihm das Gewicht echt nicht an. Poldi sieht dagegen richtig kräftig aus. Aber das ist anscheinend alles nur Fell … ;)

Die Katzenklo-Benutzung funktioniert einwandfrei. Ginny hilft ein bißchen mit: Anstatt wie üblich ein Loch zu graben, baut sie im Katzenklo einen Hügel aus Streu und setzt einen rießigen stinkenden Haufen obendrauf. So ist garantiert, dass die Kitten das Klo auch wirklich finden. Und wir haben auch was davon … :(
Das Kinderkatzen-Klo wird mittlerweile nicht mehr benutzt. Die Kitten gehn da, wo die Mama geht. Sind ja auch schon groß. ;)

Fressen läuft auch prima. Totti stellt sich immernoch bißchen an und mag lieber Trocken- als Nassfutter, aber die anderen drei fressen problemlos.

Rennen, klettern und springen - und das ganze in einer Mordsgeschwindigkeit. Wer hätte gedacht, dass ein 5 Wochen altes Kitten, selbst gerademal 12cm hoch, mit der Leichtigkeit und Eleganz eines Turmspringers vom Sofa springen kann? Nein - ohne Salto. Aber ich find’s trotzdem beeindruckend.

Darüber hinaus erklimmen sie alles was man erklimmen kann und nicht soll. Angefangen beim PC - aufgehört beim Getränkeregal. Nur Chris’ Lautsprecherboxen blieben bisher verschont. Im Dunkeln durch die Wohnung laufen ist auch nicht mehr drin. Die Zwerge haben die Wohnung eingenommen. Und wenn man nicht aufpasst, krabbeln sie überall hin. Und rein. So wie gestern Nacht: Um 5 Uhr bin ich aufgestanden, weil Ginny nach Essen geklingelt gekratzt hat. Als ich morgens die Tür vom Schrankfach wieder öffne, kommt mir Poldi entgegen. Uuups …

Aber wer kann den süßen Zwergen schon böse sein? Sie brechen jedes Menschenherz. Meins bricht insbesondere Totti: Wenn er in Schmuselaune ist, legt er sich auf den Rücken, streckt demonstrativ seinen Bauch für eine Kraulung in die Welt und schnurrt lauthals. Und der Blick erst…

Ronalda und Poldi essen nun schon seit 5 Tagen munter mit Ginny am Katzenfutter. Van Bommel hat sich heute am Kinder-Trockenfutter probiert. Und Totti weigert sich weiterhin. Immerhin schnuppert er mittlerweile interessiert daran. Essen ist aber auch anstrengend.

Aber auch Ginny trägt ihren Teil bei, damit es hier nicht langweilig wird. Heute, während unseres Abendessens, hat sie einen Vogel beigeschleppt. Ich konnte gerade noch im letzten Moment aufspringen und verhindern, dass sie ihn in die Wohnung trägt. Da hat er nämlich noch gelebt … Weil wir aber Ginnys Erziehungsmethoden nicht ganz untergraben wollen, haben wir die Kitten kurzerhand zu Ginny und dem Vogel auf die Terrasse gesperrt. Die Mutterkatze bringt ihren Kitten lebendiges “Spielzeug” damit sie das fangen, jagen und vorallem totbeißen lernen. Wenn ihr mich fragt, hätte’s für den Anfang auch ‘ne Maus getan. Die Kitten fanden’s jedenfalls auch toll…


Laut Katzenbuch beginnen die Kitten ab dem 32. Lebenstag Katzenfutter zu fressen. Und? Am Donnerstag - am 32. Lebenstag - hat Ginny die Kitten in die Küche gelockt und ihnen das Katzenfutter gezeigt. Sie muss das Buch auch gelesen haben. Ich kann es mir nicht anders erklären…

Wir haben dann für die Kitten Kinderkatzenfutter hingestellt. Und wer hat’s gefressen? Ginny! *Augen verdreh* Na gut: Kinderkatzenfutter für alle! Aber noch nicht alle wollen es. Bisher haben nur Ronalda und Poldi davon gegessen. Aber weil Die Kitten ja im Lauf der nächsten Woche abgestillt werden sollen, unterstützen wir Ginny fleißig, indem wir den Kleinen immer wieder Futter anbieten. Bisher klappt’s ganz gut.

Ach ja, Bilder von Woche 5 sind auch endlich online.

Augen auf!

Heute haben wir den Stubenfliegen den Kampf angesagt. Die Fliegen werden nämlich durch offenstehendes Katzenfutter zum Problem…
Ginny frisst momentan super viel Katzenfutter. Schätzungsweise 1,5 Dosen. Das ist das dreifache (!) von dem, was sie vor der Schwangerschaft gegessen hat. Bei den vier kleinen Nimmersatts auch kein Wunder. Da bleibt es natürlich nicht aus, dass auch Katzenfutter offen rumsteht. Und das wiederum lockt - insbesondere bei dem warmen Wetter - Stubenfliegen an. Mich nerven sie mit ihrem Gesumme und in das Katzenfutter legen sie ihre Eier. :(
Quasi der natürliche Feind von Katze und Mensch … ;)

Deshalb startet heute der große Stubenfliegen-Variantentest. Dazu werden über einen definierten Zeitraum, mehrere unterschiedliche Fliegenfang-Instrumente gleichzeitig eingesetzt, um zu ermitteln welches von ihnen am effektivsten arbeitet.
Hier die Fakten:

Testzeitraum 10 Tage: 20.-30.Juli 2006
Varianten A Falter - Geruchloser Fliegenköder im Falterdesign, wird an die Fensterscheibe geklebt, die Fliegen werden vom Fraßköder angelockt, fressen davon und sterben in der Nähe

B transparente Falle - giftfreie und geruchlose Leimfalle auf transparentem Klebestreifen, wird an die Fensterscheibe geklebt, Fliege wird “zuverlässig von der Falle festgehalten”

C Klebeband - auf natürlicher Basis, wird im Raum aufgehängt (sehr stylisch …), Fliege bleibt dran kleben

Testergebnis Es gewinnt die Variante mit der höchster “extermination rate” (Ausrottungsrate). Alle andere Faktoren wie etwa Handhabung, Geruch, Design, etc. fließen nicht in die Gewinnerermittlung mit ein.

Sehr beeindruckt hat mich Variante B. Da saß nämlich schon ‘ne Fliege fest, bevor ich Variante C überhaupt installiert hatte. Ein kleines Problem ist mir noch aufgefallen. Im Worst-Case-Szenario beeinflussen sich die Varianten gegenseitig. Zum Beispiel, wenn sie sich bei A vergiften und dann in Falle B torkeln.

Variante A: Falter
Variante A: FalterVariante B: transparente FalleVariante C: Klebeband

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